Success Stories

2015 / 2016

Mentoring für MigrantInnen

ASEP nimmt mit 3 Senior Experts am Mentoringprogramm der WKO, des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) und des AMS teil. Migranten soll beim Aufbau von Netzwerken geholfen werden. Zum Programm: (https://www.wko.at/Content.Node/Mentoring/Projektbericht.html).

Herr Sepp Hampel kann von 2 Erfolgen berichten:

Nach dem IT-Spezialisten aus Burundi im Vorjahr, der drei Monate nach Ende des Vorjahres-Turnus (nach erfolgreicher WIFI-Prüfung) einen Job gefunden hat, habe ich für den heurigen Durchgang (09/2015 – 03/2016) eine ukrainische Juristin als Mentee zugeteilt bekommen. Anfangs war das gar nicht so einfach, weil sie unbedingt einen Juristen als Mentor wollte. Aber da das Programm kein Rosinenpicken vorsieht, wurden wir dann doch schnell ein „Paar“.

Um als Rechtsanwältin in Österreich arbeiten zu können, hätte sie eigentlich das gesamte Studium nachmachen müssen, was sie nicht wollte (sie ist 34, verheiratet, hat zwei kleine Kinder). In Rechtsanwaltskanzleien wäre sie nur als juristische Mitarbeiterin mit begrenzten Einkommensperspektiven aufgenommen worden. Da sie aber in ihrer bisherigen Karriere auch in technischen Gesamtprojekten in der Ukraine, in Kasachstan und in Weißrussland tätig war, dabei JV-Verträge ausgearbeitet und abgewickelt hat, und zum Teil auch die wirtschaftliche Verantwortung für einzelne Projekte inne hatte, habe ich ihr geraten, sich an Unternehmen zu wenden, die viele Projekte in den ehemaligen GUS-Staaten abwickeln. Und eines der größten Unternehmen Österreichs hat sofort zugeschlagen: Am 21. Dezember 2015 hat sie ihren neuen Job angetreten. Sie hat sich tausendmal bedankt und gemeint, dass das ihr schönstes Weihnachtsgeschenk sei.
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Jung.Alt.Miteinander (Kurzfilm)


Jungunternehmer Dipl.-Ing. Zankl und Senior Expert Dr. Fankhauser

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CHINA
Seit 20 Jahren bearbeitet Senior Experte Dr. Eberhard Lell die
China Agenden von ASEP –
in dieser Zeit haben ASEP Experten weit über 200 Projekte in Industrie,
Tourismus und Wissenschaft betreut und dabei viel von ihrem Wissen und
ihrer Erfahrung an China weitergegeben. Für seinen Einsatz wurde Dr. Lell
im Oktober 2013 mit dem „Friendship Award“ ausgezeichnet.
Der Friendship Award ist die höchste Auszeichnung der Volksrepublik China
für ausländische Experten, die zur wissenschaftlichen und sozialen Entwicklung
Chinas beitragen. Wir gratulieren herzlich!

Friendhsip AwardChinas Vice-Premier, Mr. Ma Kai, überreicht den Freundschaftspreis, Medaille und Urkunde an Dr. Lell

MedailleDie Medaille trägt das Bild eines Wachturms der chinesischen Mauer

Artikel China Daily, Okt. 2013

Auch bereits im Jahre 2001 erhielt ein Senior Expert, Dr. Werner Oppitz
aufgrund seiner hohen Kompetenz im Tourismus einen „Friendship Award“
als Auszeichnung für seine hervorragenden Arbeiten in China.

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inclusiv media

Zielsetzung von inclusiv media ist die Förderung, mediale Verbreitung und reale Verwirklichung von Inklusion. Multimediaproduktion von und mit behinderten Menschen und MigrantInnen.

inclusiv media bedeutet Arbeitsplätze für behinderte Menschen und MigrantInnen und authentische mediale Präsentation von Inklusion.

In 25 Jahren Arbeit als Behindertenbetreuer, davon 11 Jahre für Aufbau und Betrieb der multimediagruppe in einer Werkstatt für Behinderte, habe ich gesehen, wie kreativ und leistungsfähig Menschen mit Behinderung sind, aber keine Chance auf einen Arbeitsplatz haben.

Solange UnternehmerInnen die Bedeutung von Inklusion nicht verstehen, wird sich daran nichts ändern. Solange Sozialpolitik die Wirtschaftlichkeit von Inklusion nicht wahrnimmt, finanziert sie teurere und letztlich auch segregative Sozialeinrichtungen anstatt inklusive Unternehmungen.

Mit meinem Projekt will ich meinen bescheidenen Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention leisten.

Dabei waren mir die ÖSB Consulting und anschließend, als es um konkrete Unterstützung ging, der ASEP Austrian Senior Experts Pool besonders behilflich. Gerade wenn es um kreative Ideen oder Marketingfragen ging, wurde mein Unternehmen liebevoll unterstützt. Mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Netzwerke von ASEP gelang es auch, komplett neue Vertriebswege zu gehen.

Produktion und Dienstleistung
Mediale Präsenz behinderter Menschen und MigrantInnen
Videografische, audiografische, fotografische Porträts
Biografien behinderter Menschen und MigrantInnen.
Fotobücher, Kunstbücher, Kataloge, Musikvideos, Tonträger, Konzerte,
Ausstellungen, Webauftritte, Onlinevermarktung künstlerischer Produktion
behinderter Menschen und MigrantInnen.
Web TV-Produktion. Mediale Veranschaulichung von Inklusion. Informationspräsentationen zum Thema Inklusion. Werbung für Inklusion. Inklusion in sozialen Medien.
Bildungsangebot für behinderte Menschen und MigrantInnen im Bereich PC, Multimedia und Social Media
inklusive PC-Kurse
inklusive Multimediakurse
inklusive Social Media Kurse
Medienkompetenz inkludiert
Barrierefreie inklusive Medien
Informationsvisualisierung, Buchvisualisierungen, Hörbücher, Videountertitelung, Gebärdenspracheintegration.
Arbeitsassistenz für behinderte Künstler, Medienschaffende und behinderte Menschen an PC-Arbeitsplätzen
Barrierefreier Co-workingspace in den Räumen von inclusiv media, aber auch extern am jeweiligen Arbeitsplatz
des behinderten Menschen und auch im Privatbereich.
Tele-Assistenz.

Helmut Hämmerle
h.haemmerle@xmail.net
0660 5062770
Khekgasse 23/11, 1230 Wien

Wien, 7.5.2012

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ECODUNA  –  Algenproduktion

ECODUNA 003 - Sonne für die Algen

ecoduna, ein Start-up-Unternehmen in Hainburg, hat ein Verfahren und einen Prototyp zur umweltschonenden Herstellung von Öl aus Algen entwickelt, das wesentlich effizienter ist als alle bereits bestehenden Verfahren. Da die Gründer von ecoduna Verfahrenstechniker und keine Anlagenbauer sind, haben sie ASEP im März 2009 um Hilfestellung bei der weiteren Vorgangsweise ersucht. Die Leistungen mehrerer Experten von ASEP umfassten die technische Gestaltung und Weiterentwicklung des „Container“-Systems (Einheiten mit drehbar gelagerten Stegplatten, die der Sonne nachgedreht werden können), die Abschätzung der Gesamtkosten für eine Anlage mit einer bestimmten Anzahl von Containern, die Unterstützung hinsichtlich der Abfassung von Lizenzvereinbarungen mit in- und ausländischen Interessenten, die Information über Förderungsmöglichkeiten sowie die Kontaktherstellung zu einem bekannten österreichischen Anlagenbauer zwecks Realisierung des Projekts. Seit August 2009 ist ASEP auf Stand by für weiteren Bedarf.

Welchen Nutzen hatte die Einschaltung von ASEP für ecoduna ?

  • Die Entwicklung des Anlagen-Systems konnte beschleunigt zu einem technisch-kostenmäßig optimalen Konzept geführt werden
  • Die Kostenschätzungen konnten als solide Basis für Verhandlungen mit in- und ausländischen Interessenten genutzt werden
  • Ebensolchen Nutzen in den Verhandlungen brachte das von einem ASEP-Senior Expert erstellte Vertragskonzept für eine Lizenzvereinbarung. Die Verträge mit dem ersten ausländischen Interessenten sind bereits unter Dach und Fach
  • Die Information über Förderungsmöglichkeiten brachte den Gründern zusätzliche finanzielle Mittel für die Entwicklung und Realisierung des Projektes
  • Die vielfältigen Kontakte der ASEP-Senior Experts brachten den Gründern einen Zugang zu den Führungsetagen österreichischer Unternehmen mit dem Ziel, Partner für die Realisierung und die weltweite Vermarktung des Systems zu finden

Insgesamt fiel den Jungunternehmern durch die Zusammenarbeit mit ASEP ein beträchtlicher fachlicher, zeitlicher und finanzieller Vorteil – bei äußerst moderaten Kosten – zu.

Stellungnahme von ecoduna

Die Zusammenarbeit mit ASEP hat uns innerhalb sehr kurzer Zeit und mit geringen Kosten in die Lage versetzt, die ersten beiden Realisierungen unserer Projektidee sowohl mit einem österreichischen als auch mit einem ausländischen Auftraggeber zu starten.

Die Senior Experts von ASEP haben durch ihre vielfältigen Kompetenzen und den raschen und unbürokratischen Einsatz entscheidend zu diesem Erfolg beigetragen.

Franz J. Emminger
Mag. Martin Mohr
www.ecoduna.com
Video auf Youtube
Energy Globe Award „Feuer“  –  Feb. 2014

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PROLOGICS IT GmbH  ist ein Softwareunternehmen aus Linz und entwickelt Softwarelösungen zum Thema Business Process Management (BPM). Die Idee zum Unternehmen wurde 2006 von DI(FH) Robert Hutter und Roland Hemmelmayr geboren, woraus 2008 die PROLOGICS IT GmbH gegründet würde. Das Unternehmen umfasst heute bereits 20 Mitarbeiter.

Die Gründer sind von der Fragestellung ausgegangen, warum einfachste Prozesse im Büroalltag überdurchschnittlich viel Zeit beanspruchen und wie das geändert werden kann. Das Ergebnis ist die Softwarelösung FireStart, mit welcher Geschäftsprozesse effizient modelliert und operativ umgesetzt werden können. FireStart ist das Leitprodukt der PROLOGICS Collaboration Suite, welche durch die Produkte CenterGate (Management von Geschäftsdaten) und PowerSync (Integration von IT-Systemen) komplettiert wird.

Unternehmensinterne Prozessabläufe werden dabei auf einem elektronischen Zeichenbrett gezeichnet und somit transparenter abgebildet. Ein zugehöriger Workflow übernimmt die Verteilung der Aufgaben an alle beteiligten Personen, bis der Prozess abgeschlossen ist.

Sämtliche Organisationsbereiche eines Unternehmens können so professionell strukturiert werden, um die tägliche Arbeit der Mitarbeiter zu unterstützen. Der Anwendungsbereich von FireStart reicht von rasch umsetzbaren Workflows wie einem Urlaubsantrag bis hin zu hochkomplexen Produktionsprozessen, die individuell auf die Anforderungen der einzelnen Unternehmen abgestimmt werden.

Die Zusammenarbeit mit den ASEP Senior Experts begann im Sommer 2008 bei Gründung der GmbH. Die langjährige Expertise, die vielfältigen Kompetenzen und das persönliche Engagement zeichnen die Senior Experts gerade in der schwierigen Anfangsphase eines Unternehmens aus. Die Unterstützung erfolgt dabei im Bereich der Partnerauswahl, dem Vertriebsaufbau, der Entwicklung der Marketingstrategien und Sicherstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Durch das umfassende Business Network von ASEP konnten in kurzer Zeit viele erfolgversprechende Kontakte zu potentiellen Kunden und Partner geknüpft werden.

In Hinblick auf die weitere Internationalisierung von PROLOGICS wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit ASEP weiter ausgebaut.

DI (FH) Robert Hutter

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FerRobotics Compliant Robot Technology GmbH, Linz
www.ferrobotics.at

FerRobotics entstand als Spin Off des Instituts für Robotik der Johannes Kepler Universität Linz. Dieses Unternehmen beschäftigt sich mit der Erforschung und Entwicklung von neuartigen Robotertechnologien in Leichtbauweise für industrielle & medizinische Anwendungen. Das Unternehmen wird mit seiner Technologie den Weg der starren und steifen Robotersysteme verlassen und den neuen Bereich der flexiblen und elastischen Robotersysteme erschließen. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten in der Automatisierung, die bisher undenkbar waren: manuelle Tätigkeiten wie Schleifen, Polieren, die Handhabung weicher Materialien oder einfach dort, wo Roboter in Interaktion mit Menschen treten müssen.

Pneumatische Leichtbaukonstruktion, konstruktiv gegebenes  Druckempfinden und intuitive Programmierung sind die herausragenden Eckdaten des FerRobotics Roboterarmes. Der Roboter-Arm ist auch in der Lage, ähnlich dem menschlichen Arm, Bewegungen mit bis zu sieben Freiheitsgraden auszuführen.

Im Jahr 2005 begann ASEP die Kooperation mit FerRobotics, als dieses Start-Up noch im Inkubatorprogramm von tech2b im Linzer techCenter war. Aufgabe war es, eine Grundmarketingstrategie zu entwickeln, künftige Anwendungsgebiete zu finden, die Marktsegmente zu evaluieren und Kontakte zu potenziellen Kunden herzustellen. ASEP war hier sehr erfolgreich und es gelang, insgesamt 15 positive Firmenkontakte zu realisieren. Ein Großteil davon, scheint in der Referenzliste von FerRobotics auf.

Mit überlegter Strategie unterstützten die Senior Experts den zügigen Aufbau dieses Unternehmens, das 2006 als GmbH registriert wurde und bereits 15 Mitarbeiter umfasst. Zwischenzeitlich bahnten sich  neue Aufgaben an. ASEP konzentrierte sich mehr und mehr auf den Vertriebssektor. Ein Senior Expert begleitete den Firmeninhaber nach Polen, um  beim Vertrieb der von ihm entwickelten „3-D-Bewegungsplattform“ behilflich zu sein. Mit diesem sog. „Mobile Motion Board“ können Bewegungen am Stand simuliert werden.

 Weiters konnte ASEP einen Lizenzvertrag „einfädeln“. FerRobotics hat mit einer namhaften Firma in Deutschland einen Kooperationsvertrag im Lizenzbereich Roboterarm abgeschlossen. Ab Herbst 2006 erarbeitete ASEP Richtlinien für die Produktlizenzierung, welche der Firmeninhaber als Grundlage für seine internat. Verhandlungen heranzieht.

Um die Kundenperspektive mit der internen Prozessperspektive zu verknüpfen, definierte ASEP die Unternehmensstrategie auf Basis der „Balanced Scorecard-Methode“. ASEP übernahm in weiterer Folge diverse Spezialaufgaben im Vertrieb und Marketing für den Industriesektor, um die Positionierung von FerRobotics zu festigen. Der ASEP-Einsatz konnte mit dem Abschluss des AWS-Finanzierungsvertrages zur vollen Zufriedenheit der Firmengeschäftsführung beendet werden.